Alva Henny

Alva Henny ist fasziniert vom menschlichen Bewusstsein und der Kunst des Erzählens. In ihren Kurzgeschichten darf es gern kriminell werden – oder einfach nur rätselhaft. Alva erzählt am liebsten von menschlichen Charakteren, krude und liebenswert, wie sie nun einmal sind. Nach Abschlüssen in Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie hat sie der akademischen Welt den Rücken gekehrt und ist seit 15 Jahren Managerin in der digitalen Wirtschaft, Referentin und Autorin zahlreicher Fachartikel und -bücher. Alvas erster Roman sieht aus seiner Schreibtischschublade geduldig Kurzgeschichte um Kurzgeschichte an sich vorbeiziehen. Alva spricht 5 Sprachen, liebt Blumen und Vögel und lebt nach Jahren in Bayern, Baden-Württemberg, Frankreich, Schottland und den USA nun glücklich mit ihrer Familie in Berlin.

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„Der Helle Wahnsinn“

© Alva Henny

„Am Ufer war es bereits dunkel, während der niemals finstere Berliner Himmel sich über die umliegenden Mietshäuser spannte.“

© Alva Henny

„Umgeben von mehrstöckigen Siedlungshäusern, die in einem Bogen den alten See umschlossen. In der Mitte senkte sich der Boden tief zu einer baumumstandenen, wassergefüllten Mulde ab. Die Wasseroberfläche lag schwer und glatt wie Öl.“

© Alva Henny

„Sein Kopf knallte dumpf auf einen der Baumstümpfe, die am Uferrand standen, und Franks bewusstloser Körper rollte über die Uferkante.“

© Alva Henny

„Für einen kurzen Moment befürchtete Johanna, sie würde den auf halber Strecke aufgestellten Rettungsring schnappen und ihm zu Hilfe eilen. […] und stolperte davon; in die stillen Wege der Siedlung und in die Lichtkegel der Straßenlaternen.“

© Alva Henny

„Ein paar Äste quietschten über ihr und bogen sich unter dem auffrischenden Wind. Noch immer starrte Johanna auf den See. Wartete. Doch da war… nichts.“

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